Aktuelles (2003-2006)
(Wesentliches und Un-Wesentliches aus Rütte und Umgebung)

Live-Performance
Eine umjubelte Live-Performance im Haus Hollerbühl in Dachsberg gab der in Rütte lebende Fotograf Meinolf Kemper zusammen mit den Musikern Toru Tenda und Albrecht Barth aus Bernau.

(02.12.2006)


Neuer Ofen im Herzl-Haus
Angesichts des bevorstehenden Winters wird es alle Gäste des Herzl-Hauses freuen, daß der durch Spendengelder finanzierte Ofen in der Herzl-Haus-Bibliothek inzwischen aufgestellt werden konnte. Neben dem Kachelofen ("Chunscht") im "Stübchen" wird nun der Ofen in der Bibliothek wohlige Wärme spenden.

(04.11.2006)


Weiteres Symposium in Rütte
Erneut findet auch in diesem Jahr ein Symposium in Rütte statt mit namhaften Vertretern aus Geistes- und Naturwissenschaften. Vom 10.-12. November 2006 werden Vorträge und Diskussionen stattfinden.

(28.10.2006)


Griechischer Abend im Bergkranz
Mit Musik, bester Stimmung und phantastischem Essen wurde gestern Abend im Bergkranz ein griechischer Abend gefeiert - mit den Musikern Katharina Moerk (Geige), Andreas Müller und Ernst Baumgartner (beide Gitarre) und einem begeisterten Publikum.

 

(24.08.2006)


Stundenhonorar
Nach den diesjährigen Rütte-Ferien, also ab dem 23.09.2006, beträgt das Rütte-Stundenhonorar 55,00 Euro für eine Einzelsitzung. Damit wird das Honorar nach mehreren Jahren um 3,00 Euro pro Einzelsitzung erhöht.

(11.08.2006)


Austritt einiger Rütte-Mitarbeiter aus dem Corpus-Verein
In den vergangenen Wochen sind mehrere Mitarbeiter/innen aus dem Verein "Corpus Rütte. Existential-psychologische Bildungs- und Begegnungsstätte Todtmoos-Rütte, Schule für Initiatische Therapie e. V." ausgetreten. Mit diesem Schritt zogen sie die Konsequenz aus Entwicklungen innerhalb des Corpus Rütte e. V., mit denen sie sich zunehmend nicht mehr einverstanden erklären konnten.

(10.08.2006)


Rütte-Ferien stehen bevor.
Die diesjährigen Rütte-Ferien sind vom 03. bis 23. September 2006.

(09.08.2006)


Strahlenkreuz errichtet
Auf der Grabstätte von Maria Hippius-Gräfin Dürckheim wurde ein Strahlenkreuz errichtet. Für den Schriftzug auf dem Grabstein hat der Steinmetz die Original-Handschrift von Gräfin Dürckheim auf die Steinplatte übertragen.

(19.06.2006)


Neue Rechtsform für die Sekretariats-Gemeinschaft
Die Rütte-Mitarbeiter konstituieren eine neue Rechtsform für die Sekretariats-Gemeinschaft (erforderlich geworden im Zuge der Abwicklung des Vertragsverhältnisses mit der früheren Rütte-Sekretärin, Anita T.). Die bisherige BGB-Gesellschaft wurde aufgelöst; eine neue "Gesellschaft bürgerlichen Rechts, GbR" ist im Entstehen. Die Rütte-Mitarbeiter können ihr als Gesellschafter oder als freie Teilhaber beitreten.
Mit juristischem Beistand und mit Auflösung der bisherigen BGB-Gesellschaft wurden einige Entscheidungsschritte des Corpus-Vorstandes saniert, die dieser im Zusammenhang des o. g. früheren Vertragsverhältnisses "gewirkt" hatte; die dazugehörigen finanziellen Mehr-Aufwendungen wurden anteilig von den Mitarbeitern übernommen.
Die Gemeinschaft unterstützt also und trägt bewußt mit, was die Mitglieder des Corpus-Vorstands in den zurückliegenden Monaten bzgl. des aufzulösenden Vertragsverhältnisses gewirkt haben.

(08.06.2006)


Frühsommer 2006 in Rütte...
... fotographisch "eingefangen" von Meinolf Kemper, Todtmoos-Rütte.

(20.05.2006)


1. Mai 2006
Traditionell - so auch in diesem Jahr - spielt der Todtmooser Musikverein am 1. Mai in allen zwölf Teildörfern ein kurzes "Frühjahrs-Begrüßungskonzert". Hier die Aufnahme aus Rütte.

(04.05.2006)


Bücher von Rütte-Mitarbeitern
Wolfram Helke hat 2001 ein ausgezeichnetes Buch über die Personale Leibtherapie vorgelegt mit dem  Titel: "Körper, Seele, Geist wahrnehmen. Die Personale Leibtherapie - weiterentwickelt in Theorie und Praxis". Schaffhausen: Oratio-Verlag.
Jetzt hat auch Andreas Pfäfflin ein Buch veröffentlicht, das im April 2006 im Novalis-Verlag erscheint: "Identität. Spuren und Erfahrungen entlang des eigenen Weges."

(29.03.2006)


Zen-Priester zu Gast in Rütte
Ende Februar, Anfang März war erneut der japanische Zen-Priester Jasusada Seki Sensei (Jassan) in Rütte und hat in Einzelstunden und Gruppenarbeiten sowohl Gäste wie auch Mitarbeiter begleitet. Links eine Aufnahme bei einem Qi-Gong-Übungsseminar.

(05.03.2006)


Ausstellung im Café Ell in St. Blasien
Noch bis zum 29. April sind im Café Ell in St. Blasien verschiedene Arbeiten von (möchte hier nicht genannt werden) zu sehen. Der Titel der Ausstellung lautet: "Bei Tag, bei Nacht, im Wachen, im Traum".
Nebenstehendes Foto zeigt ein Bild aus der Ausstellung.

(23.01.2006)


Pop-Duo "Sternabwärts" im Herzl-Haus
Am vergangenen Donnerstag (05.01.) gastierte das Pop-Duo "Sternabwärts" im Herzl-Haus und erfreute das Publikum mit heiter-besinnlichen Texten und Liedern.

(09.01.2006)


Promotion einer Rütte-Mitarbeiterin an der Universität in Moskau
Nach vierjähriger Arbeit hat im November 2005 die in Moskau lebende russische Mitarbeiterin unserer Existential-psychologischen Bildungs- und Begegnungsstätte Todtmoos-Rütte, Frau Viktoria Arkhanguelskaia (geb. 1978), ihre Promotion zum "Dr. phil." an der Lomonossow-Universität in Moskau erfolgreich abgeschlossen. Das Thema: "Das Problem des Verstehens in der gegenwärtigen indirektiven Psychotherapie".
In der Dissertation versucht Frau Dr. Arkhanguelskaia aufzuzeigen, daß einige Richtungen der heutigen Psychotherapie, z. B. die Initiatische Psychotherapie, die Psychotherapie von C. G. Jung und einige andere, im besonderen Sinne eine Phänomenologie der Erfahrung darstellen, insoweit sie sich nicht einer Symptombehandlung widmen, sondern auf den "immanenten Meister" im Menschen ausgerichtet sind.
Es bestehe eine innere Nähe zwischen den phänomenologischen Methoden von Heidegger und Mamardashvili einerseits und den besonderen Arbeitsweisen, die in den genannten Psychotherapien zur Anwendung kommen. Die heutige Psychologie der Persönlichkeit müsse – so Frau Dr. Arkhanguelskaia – eo ipso Phänomenologie sein (und nicht wissenschaftlich experimentelle Forschung), da sie nur dann die eigentlichen Veränderungsprozesse, die in den indirektiven Psychotherapien zu beobachten sind, verstehen kann.
Ganz herzliche Gratulation an Frau Dr. Arkhanguelskaia!

(11.12.2005)


Symposium - Teil II
Vom 11. bis 13. November wird der 2. Teil des Symposium "Der Homo Mysticus im 21. Jahrhundert" in Rütte stattfinden (Teil I war im November 2004). Referenten sind u. a. Herbert van Erkelens, Klaus Jork, Günther Schiwy, Walter Schwery und Peter Zürn.

(10.11.2005)


Wechsel im Sekretariat Rütte
Der Vorstand des gemeinnützigen Vereins "Corpus Rütte. Existential-psychologische Bildungs- und Begegnungsstätte Todtmoos-Rütte, Schule für Initiatische Therapie" hat mitgeteilt, daß er für das Sekretariat in Rütte eine Änderung beschlossen hat. Da die bisherige Sekretärin, Anita T., krankheitshalber (vorübergehend) leider ausfällt, hat der Corpus-Vorstand ab 2. November 2005 Frau Ute Isele, Bürokauffrau aus Wehrhalden, eingestellt.

(20.10.2005)


Nachwuchs bei Familie Lehner
Theresa, Simone und Lorenz - die drei Kinder der jungen Familie Lehner - haben noch ein Schwesterchen bekommen: Am 1. Oktober erblickte Johanna das Licht der Welt. Der ganzen Familie einen herzlichen Glückwunsch!

(03.10.2005)


Lehnerhaus bald fertig
Das Haus der jungen Lehnerfamilie (zwischen Kapelle und Haus am Bach gelegen), dessen Grundstein im letzten Herbst gesetzt worden war (siehe unten die Nachricht vom 12.09.2004), ist bald fertig. Vielleicht kann der Einzug noch in diesem Jahr sein.

(30.09.2005)


Rütte-Ferien
Vom 3. bis 24. September macht die Bildungs- und Begegnungsstätte Rütte (Dürckheim-Zentrum) in diesem Jahr Ferien. Das Rütte-Sekretariat (Tel.: 07674/350) ist bereits ab dem 19. September wieder erreichbar (Mo-Fr, 10-12 Uhr).

(03.09.2005)


Ausstellung im Herzl-Haus
Seit dem 26. Juli und noch bis zum 16. Oktober 2005 ist in der Herzl-Haus-Bibliothek eine Ausstellung zu sehen. Monika Harnischmacher aus Mannheim zeigt 21 Exponate ihres künstlerischen Schaffens. Die Bilder - in unterschiedlicher Größe und zumeist gewirkt mit Acryl, Graphit und Ölkreide - sind auch käuflich zu erwerben. Nähere Infos gibt die Künstlerin auch per eMail (mh@harnischmacher.info).

(31.08.2005)


Basar im Herzl-Haus
Schon ein wenig zur Tradition geworden ist der Sommerbasar im Herzl-Haus (mit Flohmarkt und anderen Kostbarkeiten), der auch dieses Jahr wieder stattfand, und zwar am heutigen Sonntag von 11 bis 17 Uhr.

(14.08.2005)


Sommerfest bei der Pension "Hirschen"
Am vergangenen Samstag fand auf dem Platz hinter der Pension "Hirschen" ein gemütliches Sommerfest statt. Einige Impressionen wurden fotografisch eingefangen (zum Vergrößern bitte auf das jeweilige Foto klicken).

(11.08.2005)


Helen Gleiss wird 90 Jahre.
Am heutigen 29. Juli 2005 feiert Helen Gleiss ihren 90. Geburtstag. Herzliche Gratulation und alles erdenklich Gute!
Am Vormittag kamen zahlreiche Gratulanten in Helens Wohnung, am Nachmittag wird bei Kaffee und Kuchen im Herzl-Haus weitergefeiert.
Ein aufschlußreicher Artikel steht heute in der Badischen Zeitung: zum Lesen bitte hier klicken.
Untenstehend einige Fotos; zum Vergrößern bitte das jeweilige Foto anklicken.

(29.07.2005)


Jahresmitgliederversammlung des Fördervereins
Zur diesjährigen Hauptversammlung hat der Förderverein Rütte seine Mitglieder in den Römerhof, Bernau, auf Samstag, den 24. Juli 2005, eingeladen.

(20.07.2005)


Beisetzung von Frau Maria Wießler
Am heutigen Freitag, den 06.05.2005, wurde auf dem Friedhof in Todtmoos Frau Maria Wießler, geb. Zumkeller, beigesetzt, nachdem sie am Dienstag, den 03.05.2005, im hohen Alter von 99 Jahren in Rütte verstorben war.
Familie Wießler, deren Haus direkt gegenüber dem Herzl-Haus liegt, beherbergt seit Jahrzehnten Gäste unserer Existential-psychologischen Bildungs- und Begegnungsstätte.
Noch vor wenigen Wochen, am 26.03.2005, hatte Frau Wießler ihren 99. Geburtstag gefeiert (siehe unten die Notiz vom 27.03.2005).

(06.05.2005)


Psychologen aus Moskau zu Gast in Rütte
Seit heute sind wieder drei russische Psychologen aus Moskau zu Gast in Rütte. Während der kommenden 14 Tage setzen sie in Einzel- und Gruppenarbeit ihre Aus- und Weiterbildung in der Initiatischen Therapie fort. Alle drei wenden in Moskau im Rahmen ihrer jeweiligen Berufstätigkeit die Medien der Initiatischen Therapie an und ermöglichen russischen Klienten den Zugang zur Dürckheim-Therapie.
Der Aufenthalt unserer Moskauer Gäste wird erneut finanziert durch das "Osthilfe-Konto" des Fördervereins Rütte, auf das wiederum hinreichende Spendengelder eingegangen sind, so daß wir unsere russischen Kollegen einladen konnten.
Allen Spenderinnen und Spendern sei an dieser Stelle - auch im Namen der russischen Psychologen - herzlich gedankt.

(01.05.2005)


Promotion an der Universität in Moskau über Dürckheims Existential-Psychologie
Seit einigen Jahren gehört Viktoria Arkhanguelskaya zum Kreis der Psychologinnen und Psychologen aus Moskau, die hier in Todtmoos-Rütte ihre Aus- und Weiterbildung in Initiatischer Therapie absolvieren und in ihrer Heimat mit den Rütte-Medien arbeiten.
Vor wenigen Wochen nun konnte Frau Dr. Arkhanguelskaya an der Lomonossow-Universität in Moskau ihre Dissertation abschließen, in der sie über Dürckheims Existential-Psychologie und ihre Bedeutung in der heutigen Zeit gearbeitet hat. Mit ihrer Doktor-Arbeit ist bereits die zweite Dissertation aus dem Kreis der Moskauer Kollegen über die Rütte-Arbeit verfaßt worden (siehe unten die Notiz vom 09.04.2003).
Unsere herzliche Gratulation gilt Frau Dr. Arkhanguelskaya zu ihrer Promotion! Danken möchten wir auch Frau Prof. Dr. Tatjana Boujakas, die sowohl diese Dissertation intensiv begleitet hat als auch seit bereits über zehn Jahren die Rütte-Arbeit an der Universität Moskau in Vorlesungen und Seminaren vertritt.

(30.04.2005)


99. Geburtstag von Frau Maria Wießler
Im Kreis Ihrer Familie konnte gestern, am 26. März 2005, Frau Maria Wießler ihren 99. Geburtstag feiern. Schon seit vielen Jahrzehnten beherbergt das "Wießler-Haus" - gegenüber dem Herzl-Haus - Rütte-Gäste.
Auf dem Foto ist Frau Wießler zusammen mit Marie (3) und Johannes (5) zu sehen, den beiden Kindern von Jürgen und Birgit Maier aus Rütte.

(27.03.2005)


Jeux de Flute; Samstag, 29. Januar 2005, Atelier Römerhof, Bernau
Musik und Poesie des französischen Impressionismus.
Angelika Graubner, Flöte
Ursula Weiger, Klavier
Elfi Schönfeld, Texte

(28.01.2005)


Weihnachten und Silvester/Neujahr in Rütte
Auch in diesem Jahr 2004 werden Weihnachten und Silvester/Neujahr in Rütte gebührend gefeiert. Allen Gästen, Freunden und Förderern der Existential-psychologischen Bildungs- und Begegnungsstätte Rütte möchte ich an dieser Stelle eine gesegnete Weihnacht und alles Gute für das kommende Jahr wünschen!
Näheres zum Weihnachts- bzw. Silvester-Programm finden Sie hier:
Teil 1, Teil 2, Teil 3.

(24.12.2004)


Weihnachtsbasar im Herzlhaus
Auch in diesem Jahr lädt das Herzlhaus zu einem Weihnachtsbasar ein. Er findet statt am Sonntag, den 12.12.2004, in der Zeit von 14.00 Uhr bis 17.30 Uhr.

(08.12.2004)


Mitgliederversammlung des "Corpus Rütte e. V."
Zu seiner zweiten ordentlichen Mitgliederversammlung im Jahre 2004 hatte der gemeinnützige "Corpus Rütte e. V." am Dienstag, den 07.12.2004, in die Bergwohnung eingeladen.

(08.12.2004)


Nachwuchs in der Mitarbeiterschaft
Thomas Schindelin hat seinen Kolleginnen und Kollegen in der Mitarbeiterschaft Rütte mitgeteilt, nunmehr "zu viert" zu sein: Seine zweite Tochter (Felizia Gundula) hat das Licht der Welt erblickt! Herzliche Gratulation!

(04.12.2004)


Symposium in der Bergwohnung
Unter der Moderation von Dr. Peter Zürn fand vom 12.-14. November 2004 erneut ein Symposium in Rütte statt - diesmal zum Thema: "Der Homo Mysticus im 21. Jahrhundert". Referent war u. a. der Nobelpreisträger Prof. Dr. Alex Müller.

(29.11.2004)


Josephshalde in neuen Besitzerhänden
Das Wohn- und Arbeitshaus von Dr. Wolfram und Regine Helke auf dem Prestenberg, bekannt unter dem Namen "Josephshalde", ist nach längeren Bemühungen nunmehr in neue Besitzerhände gekommen. Ein mit der Bildungs- und Begegnungsstätte Todtmoos-Rütte herzlich verbundenes Paar aus der Schweiz hat das Haus gekauft und wird demnächst dort einziehen. Wolfram und Regine Helke setzen ihre Arbeit in Rütte fort - jetzt im "Haus am Bühl" direkt in Rütte -, und auch in einer Praxis in Basel. Den neuen Besitzern der Josephshalde ein herzliches Willkommen und alles Gute!

(03.11.2004)


Umzug ins Doktorhaus
Nach fast 18 Jahren Wohnen und Arbeiten im Bergkranz (Graf-Dürckheim-Weg 12) werde ich ab kommenden Montag eine neue Anschrift haben: Graf-Dürckheim-Weg 8 (Doktorhaus). Am 17.10.2003 hatte ich noch die Nachricht geschrieben (siehe unten), daß das Doktorhaus eine neue Besitzerin gefunden hat. Nach langwierigen und aufwendigen Renovierungsarbeiten am Haus wurde vor einigen Wochen bekannt, daß die Besitzerin doch wieder zu ihrem früheren Wohnort ziehen möchte und demzufolge einen Käufer für das Doktorhaus suchte. Innerhalb kurzer Zeit reifte in mir der Entschluß, das Doktorhaus zu erwerben, was dann auch möglich wurde; und so werde ich also ab kommenden Montag dort leben und arbeiten. Ich tue diesen Schritt in großer Dankbarkeit und als Herausforderung ganz besonderer Art.

(15.10.2004)


Bau-Zeit in Rütte
Wie auf den beiden Fotos zu erkennen, wird momentan in Rütte kräftig gebaut. Der Bergkranz ist an der Vorderseite eingerüstet, um die Dachgaube zu renovieren und die Straßen-Front mit frischer Farbe zu versehen.
Und beim Blick vom Grueberhaus hinunter zum Haus am Bach ist eine größere Baustelle zu sehen (links im Bild die Rütte-Kapelle). Hier entsteht das neue Wohnhaus der jungen Familie Lehner.

(12.09.2004)


Konzertprobe
Am kommenden Sonntag, 22.08.2004, findet um 20 Uhr im Barocksaal des Paulinerklosters in Todtmoos ein Kammerkonzert statt. Nebenstehend eine Impression aus einer Konzertprobe.

(20.08.2004)



 

Sommer-Basar und Flohmarkt
Heute trafen sich Gäste, Besucher, Mitarbeiter und Einheimische zum Sommer-Bazar und Flohmarkt am und im Herzl-Haus in Rütte. Zahlreiche Kostbarkeiten - vielfach selbstgefertigt - wurden feilgeboten und fanden reges Interesse. Nebenstehende Fotos zeigen zwei exemplarische Eindrücke.

(08.08.2004)


Ausstellung vom 6. August bis 3. September 2004
Die Vernissage zu einer Ausstellung der ganz besonderen Art konnten die Teilnehmer heute abend (06.08.) im Herzl-Haus erleben. Mit Wort- und Musikbeiträgen wurde die Ausstellung einiger "Künstlerinnen und Künstler" eröffnet, die ihre Werke in verschiedenen Häusern in Rütte bis zum 3. September zeigen. Ein Besuch wird sich auf jeden Fall sehr lohnen!

(06.08.2004)


Helen Gleiss wird 89 Jahre alt
Am heutigen Donnerstag, den 29. Juli 2004, wird Helen Gleiss in Todtmoos 89 Jahre alt. Helen war viele Jahrzehnte lang Sekretärin, Mitarbeiterin und "rechte Hand" von Karlfried Graf Dürckheim und Maria Hippius-Gräfin Dürckheim. Seit einigen Jahren lebt Helen in Todtmoos und nimmt weiterhin intensiven Anteil am Geschehen in Rütte.
Herzliche Gratulation und die besten Wünsche für die Zukunft!

(29.07.2004)


Patrozinium der Herz-Jesu-Kapelle in Rütte
Am Sonntag, den 4. Juli 2004, 11 Uhr, feierte die Kath. Kirche im Rahmen einer Eucharistiefeier das alljährliche Patrozinium-Fest der Herz-Jesu-Kapelle in Todtmoos-Rütte.
(Nähere Angaben dazu siehe unten beim Eintrag vom 06.07.2003.)

(04.07.2004)


Wechsel im Sekretariat Rütte
Im Rahmen einer kleinen Feierstunde, zu der ich eine Einladung erhalten hatte, verabschiedete sich heute Mittag Romi Krämer nach fünfjähriger Tätigkeit als Leiterin des Rütte-Sekretariats - und zugleich wurde die neue Sekretärin, Anita T., begrüßt. Romi Krämer dankte in einer Rede allen "Mitstreiterinnen" und "Mitstreitern", die ihr während dieser fünf Jahre in Treue und Hilfsbereitschaft zur Seite standen. Mit zahlreichen Geschenken bedankten sich auch Rütte-Mitarbeiter und einige Einheimische für die zuverlässige und engagierte Arbeit, die Romi im Sekretariat Rütte geleistet hat.

(30.06.2004)


Erneut russische Psychologen aus Moskau zu Gast in Rütte
Wie bereits im vergangenen April, so wurden auch in diesem Jahr wiederum russische Psychologen aus Moskau (diesmal vier Psychologinnen) in Rütte begrüßt, die während eines 14tägigen Aufenthaltes vom 11. bis 24. April ihre Aus- und Weiterbildungsarbeit in der Initiatischen Therapie fortsetzten. Fast vollständig konnten die hierbei entstehenden Kosten wieder aus Spendengeldern der Förderungsgesellschaft Rütte übernommen werden. Einen Teil der Reisekosten haben die russischen Gäste selbst getragen.
Einzel- und Gruppenarbeit in den Initiatischen Medien sowie Zusammenkünfte zum gedanklichen Austausch über die Rahmenbedingungen und Inhalte der therapeutischen Arbeit auch in Moskau standen dabei im Mittelpunkt der Begegnungen. Bekanntlich ist es den über nunmehr viele Jahre sich erstreckenden konsequenten Bemühungen einer der russischen Gäste, die u. a. als Dozentin arbeitet, zu verdanken, daß die Initiatische Therapie inzwischen zum offiziellen Lehr- und Seminarangebot der psychologischen Fakultät der Lomonossow-Universität in Moskau zählt - sowohl in theoretischer wie auch in praktischer Hinsicht, das heißt, sowohl in Form von Vorlesungen und Seminaren wie auch von Kursen, Workshops und Übungsgruppen.

(10.05.2004)


Jahresgedächtnis zum Tod von Maria Hippius-Gräfin Dürckheim
Aus Anlaß des ersten Jahrestages des Todes von Dr. Maria Hippius-Gräfin Dürckheim, die am 26.02.2003 in Rütte verstorben ist, zelebrierte am Sonntag, den 29.02.2004, im Zendo in Rütte der Priester und Rütte-Mitarbeiter Jürgen Heinen eine katholische Eucharistiefeier, an der sowohl Gäste wie auch Mitarbeiter teilnahmen. In seiner Ansprache würdigte Jürgen Heinen das Lebenswerk sowohl von Maria Hippius-Gräfin Dürckheim als auch von Karlfried Graf Dürckheim und lud alle "suchenden" Menschen ein, auf ihrem Individuations-WEG in Aufrichtigkeit und Treue voranzuschreiten.

(02.03.2004)


Zitat eines Rütte-Gastes
"Die Suche nach einem unvergänglichen Hauch in den vergänglichen Lebensformen ist mein Motiv, nach Rütte zu kommen", so äußerte sich kürzlich ein Gast, als er zur therapeutischen WEG-Begleitung in Rütte ankam.

(11.02.2004)


Wochenendseminar "Familienstellen nach Bert Hellinger"
Eine therapeutische Arbeitsweise, die mir bislang noch nicht sehr vertraut war, habe ich mir an einem Wochenendseminar vom 24.-26.10.2003 näher "angeschaut": Systemaufstellungen nach B. Hellinger. Auch in der Rütte-Mitarbeiterschaft findet diese Methode Anwendung. Das von mir besuchte Seminar fand in Murg statt und wurde geleitet von Dr. Josef Rabenbauer aus Freiburg, der seit ca. 15 Jahren als Seminarleiter konkrete Erfahrungen mit Aufstellungen hat. Die Eindrücke, die ich persönlich gewinnen durfte, haben mich berührt und nachdenklich gemacht.

(26.10.2003)


Symposium "Spiritualität - Wirtschaft - Ethik"
Vom 17. bis 19.10.2003 konnte ich in Rütte an einem Symposium teilnehmen zum Thema "Spiritualität - Wirtschaft - Ethik", das von der Abteilung "Forschung und Forum" der Fördergesellschaft Rütte organisiert worden war. Namhafte Persönlichkeiten, die z. T. auf langjährige Aktivitäten in Politik und Wirtschaft zurückblicken, waren der Ausschreibung des Symposium gefolgt und nach Rütte gekommen. In Vorträgen und intensiven Gesprächen widmeten wir uns grundlegenden Fragen des Zusammenwirkens von Spiritualität, Wirtschaft und Ethik in der heutigen Zeit. So sprachen beispielsweise Prof. Friedrich Gaede (em. Ordinarius, Freiburg) über "Konflikt und Entscheidung", Monika Pfäfflin (Mitarbeiterin in Rütte) über "Vom Inbild zur Gestalt" sowie Prof. Michael von Brück (Lehrstuhl für Religionswissenschaft, Universität München) über "Wege zur Gotteserfahrung heute".
Ein besonderer Dank gilt Herrn Dr. Thomas Arzt und Herrn Dr. Peter Zürn, auf deren Initiative und aufgrund deren zahlreicher Kontakte dieses Symposium entstehen konnte.
Wegen des anregenden und lebendigen Austausches wurde der Wunsch nach Fortsetzung dieser Zusammenkunft geäußert.

(19.10.2003)


Doktorhaus hat neue Besitzerin
Nachdem Ende Februar Frau Dr. Maria Hippius-Gräfin Dürckheim im Alter von 94 Jahren verstorben ist, hat nunmehr die Erbengemeinschaft der Familie Hippius das Doktorhaus in Rütte in neue Besitzerhände übergeben. Eine Dame aus der näheren Umgebung hatte sich für das Doktorhaus interessiert gezeigt und war von der Erbengemeinschaft als Käuferin angenommen worden. In gewisser Hinsicht endet damit die Traditionslinie des Doktorhauses als integralem "Bestandteil" der Bildungs- und Begegnungsstätte Todtmoos-Rütte, wenngleich es seine "Wirklichkeit" als Ursprungsort und Keimzelle der Initiatischen Therapie auch künftig in sich tragen wird.

(17.10.2003)


Renovierungsarbeiten am Bergkranz vorangeschritten
Schon im vergangenen Jahr waren am Haus Bergkranz die großen Steinstufen, die von der Straße zum Eingangsweg führen, erneuert bzw. neu gesetzt worden. Gleichzeitig wurde ein den gesamten Eingangsweg entlangführender Handlauf installiert, um auch im Winter eine sichere Benutzung des Weges zu ermöglichen. Einige Zeit später konnte vor der Eingangstür ein neue Überdachung angebracht werden; auch sie ist vor allem im Winter nützlich, um evtl. Schnee-Dachlawinen abzuschirmen.
In den zurückliegenden Rütte-Ferien nun haben der gesamte Boden-Belag vor der Eingangstür und die Treppe zur Bergwohnung hinauf ein neues Gesicht bekommen: Die alten Fliesen wurden weggebrochen und neue Steinplatten verlegt. Anschließend wurde von privater Hand in Eigenarbeit die angrenzende Hauswand geweißt.
Ein heller, freundlicher Eingangsbereich erwartet nunmehr u. a. jeden Rütte-Besucher, wenn er den Bergkranz betritt.

(12.10.2003)


Villa Dei Misteri
Hildegard Wiedemann, Burghausen, hat gestern abend einen Vortrag gehalten über die "Villa Dei Misteri. Ein Einweihungsweg in das Geheimnis des Weiblichen".

(25.07.2003)


Kleine Ausstellung
Heute habe ich in Rütte eine "Kleine Ausstellung" von Frau Ilona Rodowski, Künstlerin aus Berlin, angesehen, die einige ihrer "SUMI-E"-Arbeiten gezeigt hat ("SUMI-E" ist das Malen mit schwarzer Tusche). Ausgehend von der klassischen Kalligraphie hat die Künstlerin im Laufe der Jahre ihre ganz eigene Technik und ihren individuellen Stil der Tusche-Malerei entwickelt. Einige ihrer beeindruckenden Exponate hatte die Künstlerin mitgebracht. Einen umfassenden Überblick über das Schaffen der Künstlerin erhält man in ihrem gerade erschienenen Kunstband: Rodowski, Ilona (2003): Mein künstlerischer Weg. Bilder 1962-2002. ISBN 3-00-010697-9.

(23.07.2003)


Kapelle in Rütte: Ort der Einkehr und Stille
In Erweiterung seines früheren Artikels (siehe unten 04.07.2003) hat der Lokalredakteur der Badischen Zeitung, Hermann Oehler, über die Kapelle in Rütte recherchiert (Badische Zeitung vom 10.07.2003), daß besagter "Berthold Schmidt im Jahre 1878 als Besitzer des Kapellengrundstückes genannt war. Die Kapelle wurde freilich dort erst 1887 gebaut" - gestiftet von Matthä Zimmermann aus Todtmoos-Prestenberg, der in seinem Testament festgelegt hatte, daß eine Kapelle in Rütte gebaut werden solle.
"Heute", so schreibt H. Oehler weiter, "wird die Kapelle auch gerne von den Menschen besucht, die sich im Zentrum für Initiatische Therapie in Rütte aufhalten. (...) Daß Todtmoos-Rütte ein Ort der Stille geblieben ist, verdankt er übrigens Professor Karlfried Graf Dürckheim. Als in den Jahren nach dem Krieg eine neue Straße zwischen Todtmoos und Bernau gebaut werden sollte, war geplant, den alten Straßenverlauf [nämlich den heutigen Graf-Dürckheim-Weg in Rütte] zwischen beiden Orten zu nutzen. Karlfried Dürckheim trat mit aller Kraft dafür ein, daß diese Pläne nicht verwirklicht wurden. Tatsächlich wurde dann eine Rütte weit umfahrende Trasse auf den Bergkamm über Prestenberg gelegt. Und Rütte blieb die Stille und Ruhe erhalten."

(16.07.2003)


Man muß die Feste feiern ...
... wie sie fallen. Und wenn ein solches der Geburtstag eines Kollegen ist, mag die Wirkung besonders intensiv sein. So geschehen in der zurückliegenden Woche, in der Therapeuten und weitere Gäste geladen waren, ein Geburtstagsfest in Rütte zu feiern. Willkommener Anlaß zur Gratulation und zum gemeinschaftlichen Miteinander. Vielen Dank und alles Gute!

(13.07.2003)


Patrozinium der Herz-Jesu-Kapelle in Rütte
Am Sonntag, den 6. Juli, versammelte sich um 11 Uhr eine kleine "Gemeinde" in der Kapelle in Rütte, um im Rahmen einer Eucharistiefeier das alljährliche Patrozinium der Kapelle, die den Namen "Herz-Jesu-Kapelle" trägt, zu begehen. Ein Patrozinium ist eine Art "Namenstag"; an diesem Tag feiert die Kirche z. B. das Fest eines Schutzheiligen einer Kirche oder Kapelle.

(06.07.2003)


"Besitzer für Kapelle gesucht. Kuriosum in Todtmoos-Rütte"
Unter dieser Überschrift konnten die Leser der Badischen Zeitung am Mittwoch, den 2. Juli 2003, einen kleinen Artikel auf der Lokalseite finden. Demzufolge teilte der Todtmooser Bürgermeister auf der jüngsten Gemeinderatssitzung mit, daß im Grundbuchamt für die Rütte-Kapelle derzeit kein Besitzer eingetragen sei. Es konnte "lediglich festgestellt werden, daß ein gewisser Berthold Schmidt im Jahre 1878 als Eigentümer verzeichnet war". Daß die Kapelle dennoch in sehr gutem Zustand ist, sei ein Verdienst der "Bürger des Dorfs". Überlegt werde jetzt - so der Artikel weiter -, "die Kapelle der katholischen Kirchengemeinde" anzubieten; "vielleicht in der Form einer Schenkung".

(04.07.2003)


"Rütte ist eine Mysterienstätte des 21. Jahrhunderts"...
...so resümierte mir gegenüber kürzlich ein Gast gegen Ende seines Aufenthaltes in Rütte die Erfahrungen, Impulse und Entwicklungserlebnisse, die ihm während seiner Zeit hier in Rütte widerfahren waren. "Ich habe wieder neu einen Zugang gefunden zu meinen inneren 'Geheimnis'-Stätten, den innersten Räumen eines geheimnisvollen Wissens um die Sinnhaftigkeit und Stimmigkeit meiner Existenz."

(18.06.2003)


Neuwahl des Förderverein-Vorstandes
Gemäß der Satzung der "Gesellschaft zur Förderung der Existential-psychologischen Bildungs- und Begegnungsstätte Todtmoos-Rütte, e. V." (kurz: "Förderverein" oder "Fördergesellschaft") endet nach drei Jahren die "Amtsperiode" des von den Mitgliedern gewählten Vorstandes. Am Samstag, den 28. Juni 2003, ist es nun wieder soweit: Um 16 Uhr findet im Römerhof in Bernau die diesjährige Mitglieder-Hauptversammlung statt, in der - neben mehreren anderen Tagungsordnungspunkten - auch der Vorstand neu gewählt wird. Mit einer Unterbrechung von drei Jahren habe ich selbst dem Vorstand des Fördervereins mehr als 15 Jahre angehört; ich möchte meine Vorstandsaufgaben nunmehr in andere Hände gelegt wissen und werde am 28. Juni nicht erneut kandidieren.
Die Fördergesellschaft ist ein gemeinnütziger Verein und hat sich u. a. zum Ziel gesetzt, die "Voraussetzungen dafür [zu] schaffen, daß die Arbeit der Existential-psychologischen Bildungs- und Begegnungsstätte Todtmoos-Rütte gesichert und weiter ausgebaut werden kann, wozu die Unterstützung und Förderung solcher Menschen gehört, die nicht in der Lage sind, aus eigenen Mitteln diese Stätte aufzusuchen" (aus: § 2 der Satzung des Fördervereins).

(07.06.2003)


130. Geburtstag von Richard Wilhelm (1873-1930)
Vor 130 Jahren wurde Richard Wilhelm geboren, der vor allem als Übersetzer und Vermittler der wichtigsten Werke chinesischer Weisheit - wie z. B. des "TAO TE KING" und des "I GING" (Buch der Wandlungen) - gewirkt hat. Aus Anlaß seines 130. Geburtstages gedachte Hildegard Laudi am 10. Mai 2003 in Rütte in Form eines Vortrages mit anschließendem Austausch des Lebens und Lebenswerkes dieses bedeutenden Mannes.

(11.05.2003)


Besuch im Goetheanum, Dornach
Auf dem Hintergrund des regen Interesses, das die russischen Psychologen-Kollegen (siehe unten Nachricht vom 05.04.2003) an der Anthroposophie haben, stand gestern ein Besuch in Dornach bei Basel im dortigen Goetheanum auf dem Programm. Durch die nach einem Entwurf von Rudolf Steiner (1861-1925) errichtete Hochschule für Anthroposophie konnten wir eine Führung in russischer Sprache organisieren, so daß die russischen Gäste einen intensiven Einblick in Geschichte und Gegenwart des Goetheanum erhielten.

(21.04.2003)


Eduard Mörike (1804-1875) über den Osterhasen
In ein Gespräch über die verschiedenen Symbole des Osterfestes brachte eine Mitarbeiterin folgendes Gedicht von Eduard Mörike ein:
"Die Sophisten und die Pfaffen
stritten sich mit viel Geschrei:
Was hat Gott zuerst erschaffen?
Wohl die Henne? Wohl das Ei?
Wäre das so schwer zu lösen?
Erstlich ward ein Ei erdacht,
doch weil noch kein Huhn gewesen,
Schatz, so hat's der Has' gebracht."

(20.04.2003)


Ostern 2003
An den bevorstehenden Kar- und Ostertagen dienen besondere Veranstaltungen und Zusammenkünfte von Gästen und Mitarbeitern, den intensiven Charakter dieser Tage bewußt erleben, gestalten und vertiefen zu können. Zu nennen sind zusätzliche "Meditationen" und "Sitzen in der Stille" am Karfreitag-Nachmittag und Karfreitag-Abend, besinnliche "Geschichten zur Karwoche", "Meditation mit Evangelien-Text" am Ostersonntag-Morgen. Ein reichlicher Oster-Brunch wird für das leibliche Wohl sorgen. Der Ostermontag-Abend steht im Zeichen eines Vokal-Konzertes im Römerhof (siehe auch unter "Gesang"). Schließlich rundet ein "Leseabend" am Osterdienstag die Feiertage in Rütte ab.

(17.04.2003)


Dissertation an der Lomonossow-Universität, Moskau
Dr. Viatcheslav Letounovsky aus Moskau hat im Januar 2003 an der Lomonossow-Universität in Moskau seine Promotion zum Thema "Existential Analysis in Psychology" erfolgreich abgeschlossen. Ein Hauptkapitel in seiner Dissertation befaßt sich mit der in Rütte praktizierten Initiatischen Therapie ("Die Existential-initiatische Therapie von Karlfried Dürckheim und ihr Platz unter anderen existential orientierten Therapieschulen"). Betreut wurde die Arbeit von Dr. Dmitry Leontyev.
Dr. Letounovsky (geb. 1964) hat in Rütte - finanziell ermöglicht durch den Förderverein - eine Ausbildung in Initiatischer Therapie absolviert und ist seit Dezember 2001 zertifizierter Rütte-Mitarbeiter in Moskau. Sehr erfolgreich führt er seither Kurse und Seminare zur Initiatischen Therapie in Rußland durch und vertritt die theoretischen Grundlagen der Rütte-Arbeit auch in wissenschaftlichen Fachkreisen russischer Psychologen und Ärzte.
Herzliche Gratulation an Dr. Letounovsky zu seinem großartigen Erfolg und alles Gute für seine weitere Zukunft!

(09.04.2003)


Psychologen aus Moskau zu Gast in Rütte
Wie schon seit vielen Jahren, so sind auch in diesem Jahr (im April) wieder russische Psychologen aus Moskau in Rütte zu Gast. Zu der diesjährigen "Delegation" gehören ein Professor und eine Dozentin von der Lomonossow-Universität in Moskau sowie drei weitere Psychologinnen, die ebenfalls an der Lomonossow-Universität Psychologie studiert haben. Bereits seit fast zehn Jahren arbeiten die russischen Gäste in Moskau mit den Medien der Initiatischen Therapie. Im Juni 2002 konnte ich mich auf einer Reise nach Moskau persönlich von der immer größer werdenden Zahl der dortigen Interessenten für die Initiatische Therapie überzeugen. Mittlerweile werden mehrere Seminare (sowohl mit theoretischen wie auch praktischen Inhalten) an der Universität angeboten, und die Zahl der Teilnehmer nimmt stetig zu. Neben dieser Gruppenarbeit ist auch die Einzelarbeit in der individuationsbezogenen Prozeßarbeit erfragt.
Die Rahmenbedingungen, unter denen die russischen Rütte-MitarbeiterInnen in Moskau arbeiten (müssen), sind hinsichtlich der Kargheit und finanziellen Beschränkungen nahezu unbeschreiblich! Um so dankbarer sind die russischen KollegInnen jedes Mal, wenn sie nach Rütte kommen können, um hier ihre Aus- und Weiterbildung fortzusetzen, an ihrem persönlichen Prozeß zu arbeiten und von ihrem Wirken in der Initiatischen Therapie in Moskau zu berichten.
Daß diese Besuche möglich sind, ist der finanziellen Unterstützung durch den "Förderverein Rütte" zu verdanken, der sowohl für Unterkunft, Verpflegung und Therapie-Stunden in Rütte aufkommt als auch einen Großteil der Reisekosten trägt. Diese Kosten bestreitet der Förderverein aus kleineren und größeren Spenden, die ihm dankenswerterweise zugeleitet werden von Menschen, die die Arbeit dieser russischen Freunde finanziell ermöglichen möchten.
Allen diesen Spenderinnen und Spendern sei an dieser Stelle – auch im Namen der russischen Rütte-Mitarbeiter – ausdrücklich und herzlich gedankt!!

(05.04.2003)


Drei Märchen...
... in denen die Klugheit eine entscheidende Rolle spielt!
Gelesen am Freitag, den 4. April 2003, um 20.15 Uhr, im Herzl-Haus
von Niki Hanus.

(04.04.2003)


Weiteres Seelenamt für Gräfin Dürckheim
Am morgigen Samstag, den 5. April 2003, wird das bereits angekündigte weitere eucharistische Seelenamt (sog. "3. Opfer") für Maria Hippius-Gräfin Dürckheim in der kath. Wallfahrtskirche in Todtmoos sein. Beginn: 19.00 Uhr.

(04.04.2003)


Seelenamt für Gräfin Dürckheim
Am heutigen Sonntag wurde in der kath. Wallfahrtskirche in Todtmoos um 11.00 Uhr ein eucharistisches Seelenamt für Maria Hippius-Gräfin Dürckheim gehalten (sog. "2. Opfer"). Ein weiteres Seelenamt wird am Samstag, den 5. April, um 19.00 Uhr, ebenfalls in der Wallfahrtskirche sein.

(23.03.2003)


Japanische Zen-Mönche zu Gast in Rütte
Wie schon seit mehreren Jahren, so war auch in diesem Februar Jasusada Seki, ein japanischer Zenpriester aus der Rinzai-Schule, zu Gast in Rütte. Jasusada Seki lebt im Kloster Go Shu Kaku in Shimomocho, Japan, und hat während seines Besuchs in Rütte zahlreiche Menschen in der Meditation begleitet - sowohl in der täglichen Meditation im Zendo wie auch an besonderen Meditationstagen ("Zazenkai"). Darüber hinaus bot er Übungsseminare in Ikebana und Qi Gong an und gestaltete verschiedene Teezeremonien. Des weiteren war er wieder bereit, Einzelstunden in Shiatsu anzubieten, die von sehr vielen Interessenten wahrgenommen wurden.
Jasusada Sekis Freund, der japanische Töpfermeister Mamoru Yoroi, war zur selben Zeit in Rütte und bot Einführungen in die Zentrierungsübung an der Töpferscheibe an. Mamoru Sensei hat auch Kurse für professionelle Töpfer aus der hiesigen Gegend durchgeführt. 
Vervollständigt wurde der Kreis der japanischen Gäste durch die Ikebana-Meisterin Sachiko Oshi-Hess, die Mitte Februar eine Ein- und Weiterführung in der Kunst des Blumensteckens vermittelte.

(19.03.2003)


Nachrufe auf Dr. Maria Hippius-Gräfin Dürckheim
In verschiedenen südbadischen Zeitungen sind Ende Februar Nachrufe auf Maria Hippius-Gräfin Dürckheim erschienen, in denen ihr Werdegang und ihr Wirken in der von ihr (mit-)begründeten "Existential-psychologischen Bildungs- und Begegnungsstätte Todtmoos-Rütte" gewürdigt werden. "Mehrere zehntausend Menschen aus der ganzen Welt suchten Maria Hippius und Graf Dürckheim auf. Sie kamen aus den verschiedensten gesellschaftlichen Schichten und Berufsgruppen, insbesondere aus dem sozialen Bereich - Ärzte, Psychologen, Seelsorger. Selbst der Sohn Konrad Adenauers, der kath. Theologe Paul Adenauer, fand den Weg nach Rütte. Der bisher unbekannte Ort Rütte wurde in vielen Ländern bekannt. Maria Hippius machte Todtmoos weltbekannt."

(18.03.2003)


Mahatma Gandhi
Leben, Werk und Sterben des indischen Freiheitskämpfers Mahatma ("Große Seele") Gandhi (1869-1948) standen im Mittelpunkt eines thematischen Abends, den am Samstag, 15. März, einige Gäste und Rütte-Mitarbeiter im Herzl-Haus miteinander verbrachten. Gandhi entstammte einer wohlhabenden Hindu-Familie; nach seinem Jura-Studium in England kämpfte er - waffenlos - seit 1893 als politischer Führer der Inder in Südafrika gegen die dortige rassistische Unterdrückung der Farbigen. 1914 kehrte er nach Indien zurück und nahm als Führer der indischen Unabhängigkeitsbewegung 1920 den gewaltlosen Kampf gegen die britische Herrschaft auf. Darüber hinaus bemühte er sich um die Beseitigung der Gegensätze zwischen Moslems und Hindus und setzte sich für die soziale Hebung der indischen Kaste der "Parias" ("Unberührbaren") ein. Sein hohes Ansehen und seine Erfolge gründeten sich auf die "Methode" des gewaltlosen Widerstandes. Den blutigen Auseinandersetzungen zwischen Hindus und Moslems nach 1947 suchte er vergeblich entgegenzuwirken. Durch seine politische Einsicht, eine asketische Lebensweise und seine tiefe, im Hinduismus begründete Religiosität hatte er wesentlichen Anteil an der Unabhängigkeit Indiens; die Teilung des Landes konnte er nicht verhindern. 1948 wurde Gandhi von einem fanatischen Hindu erschossen.

(15.03.2003)


Beisetzung von Dr. Maria Hippius-Gräfin Dürckheim
Mit großer Anteilnahme haben am Samstag, den 1. März 2003, mehrere hundert Menschen Abschied genommen von Frau Dr. Maria Hippius-Gräfin Dürckheim, die am 26. Februar im Alter von 94 Jahren in Rütte verstorben ist.
Bekanntlich war Maria Hippius, die 1909 in Wiesbaden geboren wurde, Ende 1945 nach monatelanger Flucht zusammen mit ihren drei Kindern in Todtmoos angelangt. Zusammen mit Prof. Dr. Karlfried Graf Dürckheim (1896-1988) baute sie in den darauffolgenden Jahren und Jahrzehnten in Rütte die "Existential-psychologische Bildungs- und Begegnungsstätte, Schule für Initiatische Therapie", auf, in der sie nicht nur Tausenden ratsuchender Menschen Hilfe und WEG-Geleit für die persönliche Entwicklung übermittelte, sondern auch zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Initiatischen Therapie ausbildete.
In den letzten Jahren lebte Maria Hippius zurückgezogen im Doktorhaus in Rütte - fürsorglich betreut von ihrem Sohn Joachim.
Ihre letzte Ruhestätte hat Dr. Maria Hippius-Gräfin Dürckheim auf dem Friedhof in Todtmoos gefunden.

Es sandte mir das Schicksal
sel'gen Schlaf.
Ich bin nicht tot,
ich tauschte nur die Räume;
ich leb' in Euch
und geh' durch Eure Träume;
da uns, die wir vereint,
Verwandlung traf.
(Michelangelo)
 

(13.03.2003)